Sinus: Mathe-Kompetenz

Nach erfolgreicher Bewerbung wurde die Grundschule Maisach im Jahr 2017 in das SINUS-Programm aufgenommen. Dieses wurde 2009 vom Kieler Leibniz-Institut bundesweit ins Leben gerufen und hat das Hauptanliegen, die Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu steigern. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wird das Programm, das ursprünglich vier Jahre laufen sollte, seit 2013 in Bayern kontinuierlich verlängert.

Das Kollegium der Schule wurde unter der Koordination von Tina Junge, SINUS-Beraterin und Ansprechpartnerin der Schule, in Zusammenarbeit mit anderen Schulen innerhalb der SINUS-Gruppe fachkompetent begleitet. Darüber hinaus nahmen die Mathematik Lehrkräfte der Schule an den regionalen SINUS-Tagungen sowie in Zusammenarbeit mit der TUM an Mathematik-Lehrerworkshops teil. Hierbei wurden Innovationsprozesse im Bereich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts auf Schulebene angeregt und erprobt.

Die Unterrichtsentwicklung im SINUS-Programm setzt an empirisch belegten, typischen und zentralen Problemen des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an.

Das zentrale Modul sind die „Guten Aufgaben“. Sie lassen individuelle Lernwege auf unterschiedlichem Niveau zu und fördern somit die Kinder in ihren jeweiligen Begabungen.

Die beiden nächsten Schuljahre stehen unter dem Schwerpunkt „Problemlösendes Denken im Geometrieunterricht und im sachbezogenen Mathematikunterricht für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.“

Im Schuljahr 2017/18 hatte zunächst der Themenbereich Raum und Form im Mittelpunkt gestanden. Die Geometrie bietet aufgrund der motivierenden und anschaulichen Aufgaben viele Möglichkeiten, die Problemlösefähigkeit bei Kindern zu schulen.

Das Thema des ersten Schulgruppentreffens fand daher unter dem Thema „Operieren mit ebenen Figuren und Körpern“ statt. Anhand verschiedener Lernumgebungen wurde aufgezeigt, wie neben dem problemlösenden Denken auch die Raumvorstellung auf unterschiedlichen Niveaustufen gefördert werden kann. Das zweite Treffen thematisierte das Herstellen von Beziehungen zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen räumlicher Gebilde, wobei der Würfel im Mittelpunkt stand. Im letzten Gruppentreffen werden die Lernumgebungen „Tangram und Parkettieren“ behandelt, die das Legen mit ebenen Figuren veranschaulichen.

Das zweite SINUS-Jahr stand unter dem Schwerpunkt „Förderung des problemlösenden Denkens in der sachbezogenen Mathematik für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen“. In drei Schulgruppentreffen hatten sich die SINUS-Schulen intensiv mit dem Jahresthema auseinanderzusetzen: „Modellieren und Problemlösen“, „Aufbau von Größenvorstellungen in Sachsituationen“ und „Lösungsstrategien für herausfordernde Sachprobleme“. Darüber hinaus wurde das aktuelle Thema bei der SINUS-Regionaltagung mit einem Fachvortrag und verschiedenen Workshops vertieft.

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