SINUS

SINUS Programm

Nach erfolgreicher Bewerbung wird die Grundschule Maisach ab dem kommenden Schuljahr in das SINUS-Programm aufgenommen. Dieses wurde 2009 vom Kieler Leibniz-Institut bundesweit ins Leben gerufen und hat das Hauptanliegen, die Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu steigern. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit wird das Programm, das ursprünglich vier Jahre laufen sollte, seit 2013 in Bayern kontinuierlich verlängert.

Das Kollegium der Schule wird unter der Koordination von Tina Junge, SINUS-Beraterin und Ansprechpartnerin der Schule, in Zusammenarbeit mit anderen Schulen innerhalb der SINUS-Gruppe fachkompetent begleitet. Darüberhinaus nehmen die Mathematiklehrkräfte der Schule an den regionalen SINUS-Tagungen sowie in Zusammenarbeit mit der TUM an Mathematik-Lehrerworkshops teil. Hierbei sollen Innovationsprozesse im Bereich des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts auf Schulebene angeregt und erprobt werden.

Die Unterrichtsentwicklung im SINUS-Programm setzt an empirisch belegten, typischen und zentralen Problemen des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts an.

Das zentrale Modul sind die „Guten Aufgaben“. Sie lassen individuelle Lernwege auf unterschiedlichem Niveau zu und fördern somit die Kinder in ihren jeweiligen Begabungen.

Die beiden nächsten Schuljahre stehen unter dem Schwerpunkt „Problemlösendes Denken im Geometrieunterricht und im sachbezogenen Mathematikunterricht für Kinder mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen.“

Im Schuljahr 2017/18 wird zunächst der Themenbereich Raum und Form im Mittelpunkt stehen. Die Geometrie bietet aufgrund der motivierenden und anschaulichen Aufgaben viele Möglichkeiten, die Problemlösefähigkeit bei Kindern zu schulen.

Das erste Schulgruppentreffen fand daher unter dem Thema „Operieren mit ebenen Figuren und Körpern“ statt. Anhand verschiedener Lernumgebungen wurde aufgezeigt, wie neben dem problemlösenden Denken auch die Raumvorstellung auf unterschiedlichen Niveaustufen gefördert werden kann. Das zweite Treffen thematisierte das Herstellen von Beziehungen zwischen zwei- und dreidimensionalen Darstellungen räumlicher Gebilde, wobei der Würfel im Mittelpunkt stand. Im letzten Gruppentreffen werden die Lernumgebungen „Tangram und Parkettieren“ behandelt, die das Legen mit ebenen Figuren veranschaulichen.